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JUGEND erFORSCHT unser Lebensumfeld: Hochgenau durch modernste Analytik - Hochautomatisiert mit Laborroboterunterstützung

Welche Schadstoffe sind in unserem unmittelbaren Lebensumfeld? 

Wie können wir sie identifizieren - und wie quantifizieren? 

Wie  können wir viele Proben verarbeiten, um ein umfassendes Bild zu erhalten?  

 

An diesen Fragen forschen im Wintersemester 2020/2021 zwei Abiturienten des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock in den Labors von CELISCA unter Betreuung von Privatdozentin Dr. Heidi Fleischer und ihrer Lehrerin Dr. Christa Kupke. 

Die gewonnenen Erkenntnisse übertreffen alle Erwartungen ... 

 

https://analyticalscience.wiley.com/do/10.1002/was.0008029/full/

 

Das Spektrum an für den Menschen schädlichen Spezies ist groß: Mikroorganismen, organische und anorganische Moleküle, Schwermetalle...  Sie kommen überall vor - in der Luft, im Wasser, auf Oberflächen und in Stäuben. 

Kleinste Mengen können reichen, um eine Exposition in Wohnungen, an Arbeitsplätzen oder in öffentlichen Gebäuden folgenreich werden zu lassen. Hier sind umfassende Strategien zu entwickeln, mit denen man diese Expositionen nachweisen kann.

Unbedingt erforderlich ist hochselektives Messen mit kleinsten Nachweisgrenzen und mit hohem Durchsatz. 

 

An diesem Problem arbeiten die beiden Abiturienten Janne Widmer und Sascha Statkevych vom Rostocker Innerstädtischen Gymnasium.  Sie haben sich als erstes Target Stäube vorgenommen. Dies ist ein Forschungsfeld, in dem es immer noch wenige Ergebnisse gibt. Auch an brauchbaren Referenzmaterialien mangelt es, wenn man z.B. Schwermetalle bestimmen will.

Die bislang gewonnenen Ergebnisse sind so interessant, dass bereits wissenschaftliche Publikationen ins Auge gefasst werden. Die beiden Schüler vom ISG sind zu echten Analytik-Experten herangewachsen - und sie haben bereits gelernt, für ihre Arbeit moderne Laborroboter einzusetzen, die den Durchsatz erhöhen und die Genauigkeit zu verbessern helfen.